Die Bundeskanzlerin hat am 12.03.2020 dazu aufgerufen, soziale Kontakte zu minimieren. Was in der Freizeit leicht umzusetzen ist, dürfe am Arbeitsplatz schwer werden. Wo die Möglichkeit der Heimarbeit oder „homeoffice“ besteht, sollte geprüft werden, ob die Umsetzung schnell realisierbar ist. Neben den technischen Voraussetzungen ist auch an den Datenschutz zu denken.

Probleme bereitet die Tatsache, dass personenbezogene Daten außerhalb des Unternehmens noch mehr Risiken ausgesetzt sind. Die Akten auf dem Küchentisch, die Tabellenkalkulation auf dem Spiele-PC des Sohnes, das Firmen-Notebook im ungesicherten WLAN-Netzwerk sind nur einige drohende Katastrophen aus Sicht des Datenschutzbeauftragten.

Die Probleme sind aber in den Griff zu bekommen, wenn jetzt planvoll vorgegangen wird.

  • Analysieren Sie zunächst mögliche Gefahren.
  • Suchen Sie nach technischen Möglichkeiten, diese Gefahren zu umgehen.
  • Sensibilisieren Sie die Mitarbeiter am Heimarbeitsplatz.
  • Schaffen Sie Klarheit durch Regeln, zum Beispiel in einer Richtlinie zum Heimarbeitsplatz.
  • Dokumentieren Sie Ihre unternommenen Schritte.

So wird der Corona-Virus zumindest nicht zur Datenkatastrophe führen.

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