Datenschutzbeauftragter ab 20 Mitarbeiter – Eine Erleichterung?

Bislang sah das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) eine Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten vor. Wer 10 oder mehr Mitarbeiter, die sich „ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen“, im Unternehmen hat, war betroffen. Nun soll der Schwellwert angehoben werden von 10 auf 20 Mitarbeiter. Das begründet die Bundesregierung mit einer Erleichterung für kleine und mittelständige Betriebe. Ist das eine Erleichterung? Schon

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Verpflichtung zur Vertraulichkeit

Noch immer stellen wir fest, dass in vielen Unternehmen die Mitarbeiter – gern im Arbeitsvertrag – auf das Datengeheimnis verpflichtet werden. Unter den Verantwortlichen herrscht die Ansicht, dass damit dem Datenschutz Genüge getan sei. Es kann nicht oft genug betont werden, dass das Datengeheimnis ein Relikt aus der Zeit vor der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist. Die DSGVO verlangt von dem Verantwortlichen,

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Nur mit Einwilligung?

Die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) scheint in den Köpfen der Verantwortlichen angekommen zu sein. Nur neigen viele dazu, die DS-GVO zu streng auszulegen. Immer wieder begegnen wir der erstaunten Frage „Brauche ich dafür nicht eine Einwilligung“? Einwilligung Es ist schon richtig, dass die Einwilligung oft nötig ist und eigentlich den Sinn und Zweck der DS-GVO am Besten transportiert: Der Betroffene weiß, welche

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Ehre, dem die Ehre gebührt – Verein und Datenschutz

Ehre, dem die Ehre gebührt Und Ehre allen denen, die sich im Verein ehrenamtlich um die Interessen der Mitglieder kümmern. Seit Mai 2018 fühlen sich viele Ehrenamtliche vom Datenschutz vor den Kopf gestoßen. Um was soll man sich denn noch alles kümmern?, fragt sich so mancher Vorstand. Wir geben dazu ein paar hilfreiche Tipps. Grundsätzliches Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt auch für Vereine,

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Änderung der Datenschutzerklärung

Wenn Sie Services der Firma Google auf Ihren Webseiten verwenden (z.B. Google Adwords, Google Analytics, Google Fonts, Youtube, etc.) müssen Sie Ihre Datenschutzerklärung auf der Webseite ändern. Seit dem 22.01.2019 ist Verantwortlicher im Sinne der DSGVO die Firma Google Ireland Limited, Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland.

Datenschutz – Informieren und dokumentieren?

Der Verantwortliche muss im Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) darüber informieren, welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Die Information muss schon bei Beginn der Verarbeitung durchgeführt werden. Immer dann, wenn direkter Kontakt mit den Betroffenen stattfindet, bietet es sich an, die erforderlichen Informationen schriftlich abzugeben. Über den Inhalt soll an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Es geht vielmehr um die Frage, ob

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Die Arbeit mit dem Datenschutz-Verarbeitungsverzeichnis

Das Verarbeitungsverzeichnis oder „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten“, wie es in Art. 30 DS-GVO genannt ist, sorgt für manches Kopfzerbrechen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass jeder (!) Verantwortliche bzw. dessen Vertreter ein solches Verzeichnis zu führen hat. Ein Verstoß dagegen kann mit einem Bußgeld belegt werden. Zwar gibt es in Abs. 5 Ausnahmen von dieser Pflicht, die jedoch in den meisten Fällen

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Erstes Bußgeld in Deutschland auf Basis der DS-GVO verhängt

Am 22. November 2018 war es soweit. Wegen eines Verstoßes gegen die nach Art. 32 DS-GVO vorgeschriebene Datensicherheit hat die Bußgeldstelle des Landesdatenschutzbeauftragten LfDI Baden-Württemberg mit Bescheid vom 21.11.2018 gegen einen baden-württembergischen Social-Media-Anbieter eine Geldbuße von 20.000 € verhängt und – in konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Unternehmen – für umfangreiche Verbesserungen bei der Sicherheit der Nutzerdaten gesorgt. Die Höhe fiel aufgrund

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DSGVO – die ersten 100 Tage

Auch nach 100 Tagen der verbindlichen Geltung der DSGVO sind viele Fragen offen. Es scheint, dass alle Beteiligten am Datenschutz wie die Katzen um den heißen Brei schleichen und misstrauisch den Gegenüber beäugen, jederzeit einen Angriff erwartend.

Und immer an die Arbeitnehmer denken!

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sorgt seit Inkrafttreten für eine Flut von Informationen zum Datenschutz an Kunden, Patienten, Mandanten. Dabei vergessen manche Unternehmer die eigenen Arbeitnehmer. Veränderungen im Arbeitnehmerdatenschutz Es gibt Veränderungen im Arbeitnehmerdatenschutz durch die DSGVO. Neu ist, dass die DSGVO über allen anderen Regelungen steht und jedem nationalen Recht vorgeht (Art. 288 AEUV). Somit steht deutsches Arbeitsrecht, Betriebsvereinbarungen oder individuelle

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